boje

Boje-Schwedenfreizeit 2013 bis 2018

vom 16. Juli 2018 bis 2. August 2018

Lenhovda, Småland, Schweden

Outdoor-Aktivitäten

Weil es so schön war und das Wetter immer noch so schön ist, wurden die Outdoor-Aktivitäten erneut angeboten.

Vor dem Frühstück konnten einige Teilis mit Yoginī-Meisterin Alina sämtliche Bänder und Sehnen dehnen. Unterstützt wurde die Reihe geistiger und körperlicher Übungen mit leichter Musik. Hier werden die Teilis durch Anspannen des Körpers an die Seele auf dem Weg nach der Selbsterkenntnis geleitet werden. Einswerden mit dem Bewusstsein. Das vorrangige Ziel ist, den Körper so zu kräftigen und zu mobilisieren, dass er möglichst beschwerdefrei über einen längeren Zeitraum im Meditationssitz verweilen kann.

Darüber hinaus kann die mit Atemübungen und Meditation verbundene innere Einkehr genutzt werden, das eigene Verhalten gegenüber den Mitmenschen zu reflektieren, um es positiver zu gestalten. Selbst die gefürchtete Russenhocke wird dann kein Problem mehr sein.

Auf dem Weg zur inneren Einkehr

Am See

Weniger esoterisch ging es am Steg weiter, es ging eher platt weiter. Bei gefühlten 40 Grad entspannten sich die Teilis am See. Kurzweilige Unterhaltung gab es durch Felix Lobrecht aka. Schimony.

Was sagt der Fuchs, wenn er den Hühnerstall betritt? Raus aus den Federn!

Schimony versucht sich als Stand-Up-Comedian

Outdoor

Die Mittagskarte sah Rinderbraten mit Knödeln und Rotkohl vor. Dieser Gaumenschmaus wurde innerhalb kürzester Zeit verputzt und die Vorbereitungen für die nächsten Outdoor-Übernachtungen starteten.

Die Teilis konnten sich zwischen Tippi, Peter-Braas-Stelle, die Grillhütte und die Kanu-Tour. Bevor wir aber auf Details eingehen, wird an dieser Stelle kurz erklärt, wo genau die Peter-Braas-Stelle ist. Diese Frage kann am besten Peter Braas selbst beantworten. Peter Braas ist einer frühesten Mitarbeiter und zog sich ab und an zur Meditation an einer Stelle zurück, wo die Energien der Erde und des Wassers aufeinander trafen und sich bündelten. Auf dem Weg zum inneren Frieden konnte er dort in der Abgeschiedenheit des Ortes meditieren, ohne etwas zu essen oder zu trinken. Und seitdem heisst dieser heilige Ort: Die Peter-Braas-Stelle.

Wenn man ihn trifft, dann erzählt er einem die ganze Geschichte, sofern man ein Bier dabei hat. Er ist daher eine lebende Legende aus dem Lager.

Kreativität

Freundschaftsbänder gehen natürlich immer und daher gibt es immer eine Kreativ-AG.

Freunde kommen und gehen, Freundschaftsbänder bleiben
Die Kreativ-AG

Das Tippi

Aufgrund eines Wassereinbruchs musste das nasse Tippi erstmal abgebaut und trocken gelegt werden. Nach 90zig Minuten harter Männer- und Frauenarbeit erstrahlte das Tippi im neuen Glanz. Anschließend ging es für die Leute direkt ins Wasser.

Wasser im Zelt - Das darf nicht sein
Teilis im Wasser - Das muss sein

Die Peter-Braas-Stelle

Einige Teilis wollten es wissen. Also bis an die Grenzen gehen, um so Erkenntnisse über den inneren Frieden zu gelangen, zumindest einen Eindruck davon zu bekommen, was in einer Parallelwelt so möglich wäre.

Also machte sich eine Meute wieder auf dem Weg zur Außenkothe. Doch leider wurde die Außenkothe von einigen anderen Personen gestört. So ein Mist! Da fährt man 1000 Kilometer von Zuhause, richtet sich sein Lager mitten im Wald ein und dann passiert genau das, was man die ganze Zeit eigentlich versucht, zu verhindern: Man trifft auf andere Urlauber. Oh man!

Ein Plan-B muss her. Also tut man so, als wäre die Außenkothe gar nicht das Ziel, täuscht totales Desinteresse an und läßt die anderen Urlauber links liegen und läuft einfach zur Peter-Braas-Stelle und harharhar, die können die anderen Urlauber gar nicht kennen.

Auf dem Weg zur Peter-Braas-Stelle

Kanu-Tour

Die Kanuten hatten es leichter. Mit dem Boot ging es zum großen Alstern-See. Mit drinnen liegt eine größere Insel und dort ist es relativ sicher, dass man keine anderen Urlauber antrifft. Denn die brauchen erstmal ein Boot, um auf die Insel zukommen.

Dort angekommen, stellte sich heraus, dass dort tatsächlich keine anderen Urlauber aufzufinden waren, dafür gab es eine Menge von Mücken und Midges. Also kehrten die Kanuten nach kurzer Verweildauer wieder in den sicheren Hafen zurück.

Auf dem Weg zum großen Alstern-See

Grillhütte und Elchtour

Der Name ist Programm. Bei lockerer Atmosphäre, Würstchen und Salat wurde tiefsinnige Gespräche angestoßen. Um das Niveau zu senken, schoben die Mitarbeiter eine Runde Stratego dazwischen.

Der gewünschte Effekt trat ein und die müden Teilis schliefen sofort ein.

Einige Teilis hatten das Glück und sie durften auf eine Elch-Tour. In der Hoffnung, Elche an zu treffen, fuhren die Teilis mit dem lokalen Elch-Tour-Führer durchs Unterholz. Das geht natürlich nur, wenn man nicht gewittert wird. Entweder man hat die ganze Zeit Gegenwind oder reibt sich mit ausgelassenem Dachsfett (Axungia taxi) ein.

So richtig fündig wurden sie nicht. Irgendwie muss der Elch-Tour-Führer etwas gründlich missverstanden haben, oder man hätte eine andere Übersetzungs-App verwenden sollen.

Komische Elche
Schwedenfreizeit 2018 - vom 16.07.2018 bis zum 02.08.2018 Impressum