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Boje-Schwedenfreizeit 2013 bis 2018

vom 16. Juli 2018 bis 2. August 2018

Lenhovda, Småland, Schweden

Das Aufbaulager

Der LKW aus Marl ist angekommen. 2,5 Tonnen Material wurden ins Lager transportiert. Und genau diese 2,5 Tonnen Material wurden im Lager ausgeräumt und einigermaßen gut verteilt. Fliesen, Regale, Baumaterialien, Werkzeugkoffer und jede Menge Schnickschnack für den Kiosk waren dabei.

Anschließend fuhr der LKW zum Schuppen beim Arne und dort die komplette Küche und den neuen Edelstahlwasserkocher für die Duschen abzuholen. Gefühlte 2,5 Tonnen Materialien für die Küche wurden aus dem Schuppen ins Lager geholt und aufgebaut. Und das nur mit den fünf anwesenden Personen.

Die Stromversorgung für den Brunnen und Licht im Waschhaus wurden installiert. Diverse Sinuskonverter konnten mit einem Schraubenzieher und Flachstecksicherungen repariert werden. Die Randgummierung des Bootes wurde mit Gaffer gefixt. Der Motor wurde angeschlossen und die Verbindungen, die während des Betriebs ziemlich heiss wurden, wurden aus diesem Grund erneuert. Jetzt tuckert man in Stufe zwei tagelang über den See.

Am nächsten Morgen um ca. 4:00 Uhr kreutzte der Bulli mit einer Tonne Lebensmittel auf, die in den Tagen zuvor vorbereiteten Gefriertruhen und -schränken (mit zwei Schwämmen und einem Trockentuchen) verstaut wurden. Alle Truhen sind randvoll mit den feinsten Lebensmitteln gefüllt.

Am Ende des Tages wurde für die Crew gegrillt. Ochsenfetzen und anderes Grillgut fanden ihre letztendliche Bestimmung. Vegetarische Würstchen und ein Salat waren auch dabei.

2,5 Tonnen aus dem LKW
Der neue Wasserkessel von Arne und die Küche
Die Stromversorgung liegt an
Knifflige Arbeiten am Kessel
Der Kioskboden wurden abgeschliffen
Neue Treppe am Duschofen
Anti-Rutschfliesen im Duschbereich
Jede Menge Marmelade

Die Arbeiten

Die aufregendsten Arbeiten durften Rolf und Uli erledigen. Denn vor ihnen lag der Kessel von Arne und der hatte es in sich. Jede Menge Rauch musste erstmal in den Himmel steigen. Einige Arbeiten mussten wiederholt und verbessert werden. Natürlich mangelte es nicht an guten Tipps der anderen nach dem die Arbeit getan war.

Dank Uli und Rolf gibt es nun ein neues Duschgefühl. Der Standard im Lager wurde signifikant gesteigert. Praktisch alle sanitären Anlagen wurden ins Jahr 2018 gebracht.

Und zum guten Schluss war dann noch die Autobatterie von Ulis Auto fratze. Thomas konnte mit einem selbst gebastelten Überbrückungskabel dann Ulis Auto zum Starten bringen und Rolf und Uli fuhren erstmal nach Växjö (natürlich ohne anzuhalten), wo eine neue Starterbatterie eingebaut werden konnte. Über den Preis der Batterie schweigt Uli bis heute noch.

Die Autos selbst sorgten auf dieser Freizeit für einige Aufregungen. Ölverlust und Qualmentwicklung, kaputte Batterien, Loch im Reifen und ein ADAC-Einsatz. Was brauch man in Schweden mehr?

Kiosk

Der Boden vom Kiosk wurde abgeschliffen. Zuerst mit der Schleifmaschine, die vom Lager-Chef Zahli beim Arne bestellt wurde. Es stellte sich leider heraus, dass die Schleifmaschine eine wacklige Konstruktion aus einem alten Wischmob und einem groben Schleifpapier bestand. Der Arne hat aber auch Humor. Der mitgebrachte Schwingschleifer verursachte mehr Wartungsarbeiten als eigentliche Schleifarbeiten. Nach ca. zehn Minuten löste sich der Schleifer in seine Einzelteile auf, da die Schraube, die alles zusammen hielt, sich durch das Schwingen löste.

Treppen

Am Kessel gibt es eine neue Treppe. Die alte war beim Tragen des neuen Kessels zusammengebrochen. Auch am Steg gibt es einen neuen Einstieg in der See. Die alte Alu-Leiter brach unter der Last der Fahrgäste zusammen.

Sonstiges

Einige Teile der sanitären Anlagen wurden mit Anti-Rutschfliesen ausgestattet. Zwei neue Öfen wurden im Mitarbeiterraum eingebaut. Der komplette Boden in der Hütte wurde abgesschliffen. Dafür wurde beim Eisenkalle im Örtchen seine beiden einzigen Bandschleifmaschine gekauft.

Für 200 Schrauben und zwei Schlüsselhaken gibt man beim Eisenkalle ca. 34 € aus. Ihr könnt Euch nun vorstellen, was so eine Bandschleifmaschine wohl kosten wird. Wahrscheinlich lacht der Eisenkalle noch heute.

Erste Eindrücke

Morgens um 3:00 Uhr am See. Leichter Nebel liegt auf dem See. Optimaler Angelzeitpunkt. Vermutlich gibt es nur Hechte und die sind auch sehr rar.

Leichter Nebel auf dem See

Tagsüber scheint die Sonne und meistens haben wir 30 Grad im Schatten. Wenn der Seewind weg bleibt, dann ist die See spiegelglatt und man kann prima den großen See mit dem Boot erkunden. Hier gibt es einige kleine Mini-Inseln.

Kleine Mini-Inseln auf dem großen Alstern-See.

Gegen 22:40 Uhr geht hier die Sonne unter. Wir haben schon mal den obligatorischen Sonnenuntergang abgelichtet.

Sonnenuntergang
Schwedenfreizeit 2018 - vom 16.07.2018 bis zum 02.08.2018 Impressum